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Woher kommt der Hosenlatz?

Historisches Hosentürl

Klappe, die Gezierte: Der reich verzierte Hosenlatz gehört zur Lederhosn genauso wie das Pfoad (Leinenhemd). Der Klerus war selbstverständlich entsetzt über die zur Schau gestellte Männlichkeit und die unterstellten lüsternen Hintergedanken.

Dabei erfüllte das Hosentürl den ganz banalen Zweck bei den engen Hosen unkompliziert seine Bedürfnisse zu erledigen.

Entwickelt hat sich der Hosenlatz der Lederhose aus der Braguette. Diese Schamkapsel gehörte von 1400 bis zum ausgehenden Mittelalter in Europa zum Männergewand, um die Geschlechtsteile zu verhüllen oder manchmal besonders zu betonen. Für die Lederhose kam die spezielle Form des Hosenlatzes um 1700 aus England.

Geschmückt wird die historische Klappe heute unter anderem mit Eichen- oder Weinlaubstickereien. Die dürfen sich dieses Jahr gerne in der Trendfarbe Lila ranken.

  • Lila Stickerei am Hosenlatz ... mehr

  • Lederhose "Gauplattler", mit Eichen-Stickereien ... mehr

  • Heinrich VIII., mit Braguette ... mehr

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Die 10 wichtigsten Fakten zum Lederhosn-Look im Überblick

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Liste veröffentlicht am 21.09.2009

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