Urheberrecht
Verwaltung um der Verwaltung willen?
Mögliche Vereinfachungen werden nicht genutzt
Die GEMA hat laut dem Geschäftsbericht aus dem Jahr 2009 über 1.100 Mitarbeiter. Ein Kommentator von "Welt Online" sah hinter der Verwaltungsgesellschaft sogar ein "bürokratisches Ungetüm". Dieser Verwaltungsapparat muss natürlich bezahlt werden, sodass die Einnahmen der GEMA zwangsläufig höher sind als der Geldbetrag, den sie an ihre Mitglieder bezahlt.
Dabei sorgen einige dubiose Regelungen für Benachteiligungen, bei denen man sich fragen muss, ob hier Verwaltung nur um der Verwaltung willen durchgeführt wird. Stellen Sie sich zum Beispiel vor, sie würden als GEMA-Mitglied Ihre eigene Musik selbst aufführen oder zum Download auf der eigenen Website anbieten. Da sie selbst Urheber sind, dürfte sich doch eigentlich eine Meldung an die GEMA erübrigen. Schließlich müssten Sie ja den fälligen Beitrag sowieso zurückerhalten.
Doch auch als Urheber müssen sie in diesem Fall für ihre Stücke zunächst bezahlen und dazu einen Meldebogen ausfüllen, wodurch zusätzlicher Verwaltungsaufwand entsteht. Dass eine einfachere Abwicklung möglich ist, beweisen etwa mehrere Verwertungsgesellschaften in den USA.
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Die 10 wichtigsten Kritikpunkte an der GEMA im Überblick
19 Kommentare
Liste veröffentlicht am 04.01.2011
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