Asien
Sapa in Vietnam
Reisterrassen und Bergvölker
Das verschlafene Nest, das Sapa vor ein paar Jahren war, gibt es längst nicht mehr. Das Dorf im Norden Vietnams steht inzwischen in jedem Reiseführer. Die Menschen aus den Bergdörfern haben sich an den Tourismus gewöhnt und verkaufen geschäftstüchtig ihre Waren in ihren bunten und seltsam fremd anmutenden Trachten.
Trotzdem ist Sapa noch immer ein besonderer Ort - wie die meisten Vietnamesen sind auch die Bergvölker Reismenschen: In die steilen Abhänge der Berge haben sie schmale, scheibenweise geschichtete Reisterrassen geschlagen, die sich kilometerweit in alle Richtungen strecken.
Die Schattierungen der Halme reichen vom zarten, frischen Grün der Setzlinge bis hin zum Gelb der vollen Ähren. Die Feldarbeit verrichten die Männer und Frauen noch wie eh und je mit Wasserbüffeln und Karren.
Wenn man aus Sapa herauswandert und den weniger begangenen Wegen folgt, findet man hier noch immer eine Landschaft, die in ihrer Filigranität Weite und Stille ausstrahlt.
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4 Kommentare
Liste veröffentlicht am 10.01.2010
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