Pino Palladino
Unverkennbares Soulfeeling
Wer heute einen Bassisten nach seinen Favoriten fragt, hört immer den Namen Pino Palladino (*1957). Palladino ist geschmeidig: Vom echten Rocker hatte er sich in den achziger Jahren mit seinem MusicMan Stingray Fretless in Richtung Jaco Pastorius gedreht, aber doch nicht ganz; er blieb er selbst und man hört immer noch gerne, was Pinos Bass unter Paul Youngs Stimme treibt.
Das unverkennbare Soulfeeling wurde vollends freigesetzt mit dem unglaublichen D'Angelo, den Palladino in London traf. Dem NuSoul von D'Angelo gab Palladino mit einem ganz alten Fender Precision und einem extra trockenen, hängenden Spiel einen taufrischen Retrotouch.
Jetzt ist Palladino wieder zu den Roots zurückgekehrt, tourt als Rockbassist mit The Who und als Blues-Brother mit John Mayer um den Globus. Pino Palladino ist der historisch komplette Bassist, der die Vergangenheit reproduziert und kreativ so bricht, dass immer neue Qualitäten entstehen.
Anhören: "Stop on By", Paul Young: Other Voices (1990)
Hier ein Video mit einem Auftritt von Pino Palladino als Mitglied des John Mayer Trio:
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Die 10 einflussreichsten E-Bassisten im Überblick
- 01 James Jamerson
- 02 Jack Bruce
- 03 Larry Graham
- 04 Paul Jackson
- 05 Andy Fraser
- 06 Jaco Pastorius
- 07 Neil Stubenhaus
- 08 Pino Palladino
- 09 Raphael Saadiq
- 10 Richard Bona
17 Kommentare
Liste veröffentlicht am 17.09.2009
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