Neil Stubenhaus
Masse und Klasse
In den siebziger Jahren hat der E-Bass zu sich gefunden. In den Achtzigern war der E-Bass unverzichtbare druckvoll-dynamische Basis der Pop-Musik, die, wo sie anspruchsvoll sein wollte, auch den anspruchsvoll virtuosen Bassisten brauchte.
Neil Stubenhaus (*1953) steht für diesen Typ; ein technisch perfekter Allroundbassist, der Bühne und Studio gleichermaßen beherrscht. Er schöpft den E-Bass banddienlich optimal aus. Als guter Notist kann er alle Arrangements sauber umsetzen, hat aber eigene Ideen und bringt sich ein.
Stubenhaus' Bass haben wir öfter gehört als jeden anderen: Er war Leib- und Magen-Bassist von TV-Komponist Mike Post und spielte für zahllose TV-Serien, wie Rockford oder Magnum. Stubenhaus war Barbara Streisands und Quincy Jones erste E-Bass-Wahl.
Er hat mehr als 600 Alben und über 150 Filmmusiken eingespielt. Er war on tour mit Blood, Sweat & Tears und Larry Carlton. Was Neil Stubenhaus anbietet, ist das reife und erwachsene Bass-Spiel eines Musikers für Musiker.
Anhören: "Santa Rosa", Gino Vanelli: Nightwalker (1981)
Weiter zu Platz 8: Pino Palladino
Die 10 einflussreichsten E-Bassisten im Überblick
- 01 James Jamerson
- 02 Jack Bruce
- 03 Larry Graham
- 04 Paul Jackson
- 05 Andy Fraser
- 06 Jaco Pastorius
- 07 Neil Stubenhaus
- 08 Pino Palladino
- 09 Raphael Saadiq
- 10 Richard Bona
17 Kommentare
Liste veröffentlicht am 17.09.2009
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