Olympia
Nationaler Ehrgeiz versus Fairness
Legendäres Opfer
Offen betrogen dagegen wurde der US-amerikanische Halbmittelgewichtler Roy Jones jr. 1988 in Seoul. Er gewann zwar alle Qualifikationskämpfe im olympischen Boxturnier, ohne auch nur eine einzige Runde abzugeben. Aber im Finale wurde er das Opfer eines der krassesten Fehlurteile in der Olympiageschichte.
Die parteiische Jury erklärte den deutlich unterlegenen, aber aus Südkorea stammenden Park Si-Hun mit 3:2 Stimmen zum Goldmedaillengewinner. Das Urteil hatte Bestand, obwohl die Kampfrichter wegen klarer Fehler suspendiert wurden.
Die Auszeichnung als technisch bester Boxer des Turniers war für Roy Jones jr. nicht wirklich ein Trostpflaster. Aber immerhin wurde der damals 19-Jährige in der Folge zu einer Legende des Profiboxens.
Weiter zu Platz 7: Flop auf hohem Niveau
Die 10 skurrilsten Ereignisse bei olympischen Sommerspielen im Überblick
- 01 Die Play-backs von Beijing
- 02 Olympische Premiere verschlafen
- 03 Dramatischster Zieleinlauf aller Zeiten
- 04 Caster Semenya - Mann oder Frau?
- 05 Die Tragik des Leichtgewichtlers
- 06 Nationaler Ehrgeiz versus Fairness
- 07 Flop auf hohem Niveau
- 08 Maßregelung mit Sitzkissen
- 09 Tauziehen in St. Louis
- 10 Wenlock und Mandeville - skurrile Olympia-Maskottchen
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Liste veröffentlicht am 24.03.2011
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