Krankheitsverlauf
Wechselwirkungen und Verlaufsformen
Eine Problematik der MS-Erkrankungen besteht in der stark individuellen Ausprägung, die Vergleiche zwischen Krankheitsverläufen unmöglich macht. Zu unvorhersehbar sind die Anzahl, die Schwere und die weiteren Auswirkungen eines jeweiligen Schubs.
Verschieden sind aber auch die körperlichen und emotionalen Reaktionen des Patienten selbst sowie diejenigen der Personen, die seinen Alltag gestalten und wiederum durch ihre Stressreaktionen neue Schübe bei diesem auslösen können. Es liegen also vielschichtige Wechselwirkungen, nicht zuletzt durch das soziale Umfeld begründet, vor.
Grundsätzlich unterscheidet die Wissenschaft jedoch zunächst zwischen zwei Verlaufsformen der Multiplen Sklerose: einer stetig voranschreitenden und einer mit Schüben einhergehenden. Während einer Erkrankung können sogar diese Unterscheidungen wieder verwischen und eine Verlaufsform in die andere übergehen.
Unabhängig von der Behandlungsform kann sich die Erkrankung spontan verbessern oder zum Stillstand kommen. Sogar Symptome, die als bleibende Schädigung betrachtet wurden, können sich zurückbilden. Es handelt sich aber um Verläufe, die sich noch immer ändern können, nicht um statische Verhältnisse. Ebenso sind plötzliche Verschlechterungen möglich, die mit keiner Behandlung zusammenhängen und auch ohne neue Stressfaktoren entstehen können.
Weiter zu Platz 6: Therapien und Medikamente
Die 10 wissenswertesten Fakten zu Multiple Sklerose im Überblick
1 Kommentare
Liste veröffentlicht am 27.09.2010
Danke! Diese Liste hat jetzt 3 positive Bewertungen.
Danke! Sie haben diese Liste bereits einmal positiv bewertet.
Sie können ihre eigene Liste nicht bewerten.
Danke! Ihr Email wurde verschickt.
Danke! Ihr Mail wurde an die Redaktion weitergeleitet.
Ein Fehler ist aufgetreten! Versuchen Sie es nochmal.
-
Danke für Ihren Kommentar!
Wir werden ihn nach einer Prüfung so schnell wie möglich freischalten.
${title} zu Krankheitsverlauf
${body}
(${c_time})


