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Fächerflügler

Fächerflügler

Der Undercover-Eindringling

Über eine interessante Methode, einen Wirt einzunehmen, verfügt auch der Fächerflügler. Da es für Parasiten überlebenswichtig ist, nicht vom Immunsystem des Wirtes bekämpft zu werden, hat sich das kleine Insekt etwas spezielles ausgedacht. Der Fächerflügler befällt Gottesanbeterinnen, Grillen, Grashüpfer und Ameisen.

Mit dem Kopf dringt der Parasit in die oberste Hautschicht des Wirtes ein. Ist das Insekt im Inneren des Wirtes, kommt ihm die natürliche Wundheilung des befallenen Insekts zugute. Sie verschließt das Loch, welches der Fächerflügler hinterlassen hat. Die neue Epidermis wächst um die Larve herum und schließt sie wie eine Tasche ein. Dadurch erkennt der Wirt nicht den schädlichen Parasiten.

Für die Ernährung des Parasiten sorgen die Körperflüssigkeiten des Wirtes. Erreicht das Entwicklungsstadium der Larve sein Ende, brechen weibliche Larven des Fächerflüglers die Außenhülle des Wirts auf und verlassen das befallene Tier oder stecken nur Kopf- und Brustbereich heraus. Danach verpuppen sich die Larven. Die Männchen verbleiben im Wirt, nachdem sie sich ein Stück herausgebohrt und verpuppt haben.

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Liste veröffentlicht am 07.10.2011

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