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Urheberrecht

Diskriminierungen

  • Ingo Gatzer
     
  • Von
    Literaturwissenschaftler (M. A.) und Diplom-Kaufmann

Musik in einer Zweiklassengesellschaft

Bei der GEMA ist Musik nicht gleich Musik. So wird hier - was eigentlich längst überholt scheint - immer noch Musik in E- und U-Musik, also in ernsthafte Musik und Unterhaltungsmusik unterteilt. Letztere wird aus kaum nachvollziehbaren Gründen höher vergütet.

De facto existiert auch eine Ungleichbehandlung zwischen GEMA-Mitgliedern, die aus EU-Mitgliedsstaaten stammen und denen aus anderen Ländern.

Ursprünglich betrug die übliche Laufzeit der Verträge zwischen der GEMA und ihren Mitgliedern sechs Jahre. Allerdings wurde diese recht lange Vertragsdauer von der Europäischen Kommission in den 1970er-Jahren verboten. Denn nach Auffassung der Kommission nutzte die GEMA damit ihre marktbeherrschende Stellung aus.

Seitdem gilt für Personen aus der EU eine Vertragslaufzeit von nur drei Jahren. Angehörige anderer Staaten müssen sich hingegen in der Regel weiterhin für sechs Jahre an die GEMA binden.

Die 10 wichtigsten Kritikpunkte an der GEMA im Überblick

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Liste veröffentlicht am 04.01.2011

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