Die 10 unsinnigsten Babyartikel

  • Melanie B. Weber
     
  • Von
    Dozentin für Kunst/-erziehung und -geschichte sowie Japankunde, Texterin, Autorin
Die 10 unsinnigsten Babyartikel
Cover-Grafik: Bettina Pyczak, thinkstockphotos
Das meiste, was Konsumenten zum Kauf angeboten wird, ist völlig überflüssig. Babys sind mit starken Emotionen verbunden. Deshalb ist die Schwemme an unnützem Kram hier besonders umfangreich

Man möchte sich in aller Ruhe umsehen, sich vielleicht noch über das ein oder andere Produkt informieren und wird prompt von einem gelangweilten Verkäufer angesprochen, ohne nach einem gefragt zu haben … Das kann ziemlich nerven! Meistens wollen sie einem Dinge verkaufen, die wirklich niemand braucht. Das ist im Babyfachmarkt nicht anders als in anderen Geschäften.

Wenn ein Baby auf dem Weg ist, muss an vieles gedacht werden - Kleidung, Einrichtung, eventuell eine größere Wohnung. Die Berater und Beraterinnen im Babyfachmarkt wissen zwar eine Menge darüber, was ein Baby unbedingt braucht, was man alles organisieren und besorgen muss. Aber ist das, was der Handel alles anbietet, auch wirklich nötig? Nein, auf die meisten Dinge kann man getrost verzichten, manche sind sogar gesundheitsschädlich oder potentiell gefährlich.

Wie ist das mit Flaschen, Schnullern, Saugern, Schnullerketten, Badeessenzen, Ölen und Windeln? Es wird viel geschrieben über unterschiedliche Erziehungsstile, aber genau darüber soll hier nun nicht diskutiert werden. Denn letztendlich ist es eine Frage der Prioritäten in der Erziehung, ob ein Kind ab Geburt ein eigenes Zimmer samt vollständiger Einrichtung braucht oder nicht, ob man mit Stoff- oder Wegwerfwindeln wickelt und Baumwoll- oder Polyesterkleidung bevorzugt.

Die hier aufgeführten Gegenstände sind keine Absurditäten, sondern eher alltäglich. Dennoch sind die meisten davon völlig unnötig. Die ersten Listenplätze sind mit Dingen belegt, die potentielle Gefahren bergen, während die eher harmlosen Irrtümer der Konsumgesellschaft auf den hinteren Plätzen zu finden sind.

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Die 10 unsinnigsten Babyartikel im Überblick

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3 Kommentare
Liste veröffentlicht am 01.10.2011

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Kommentare zu unsinnigsten Babyartikel

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    Melanie Brigitte Weber

    @ Doreen Brumme

    Danke für die beiden Kommentare. Ich denke, da kam es zu einem Missverständnis. Die Komforttragen würde ich auch nicht generell verteufeln - aber was liegt denn in gut 90 % der Babyfachmärkte herum? Der Beco nicht, und den Ergo Baby Carrier (mag ich selbst sehr gerne) findet man auch selten. Häufiger sind doch die Tragen von diversen großen Firmen zu finden, die tüchtig Werbung machen und alle möglichen anderen Artikel für Kleinkinder herstellen (ich möchte hier keine Markennamen nennen). Daher der Hinweis auf den gut gestützten Rücken und den breiten Beinsteg im Artikel - bei einem Tuch kann man einfach nicht viel falsch machen.

    Und mit den Still-BHs hast Du sicherlich Recht. Nur: Wer stillt so lange? Bitte nicht falsch verstehen, ich habe das selbst 24 Monate gemacht (Bustier ging prima, auch in der Öffentlichkeit), aber die meisten Frauen tun das eben nicht. Für vier bis sechs Monate reichen Bustiers aus.
    (10.10.2011 951708m 11:59) Antwort schreiben

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    Doreen Brumme zu Komforttragen

    Ich wollte auf meinen Beko und Ergo nicht verzichten, dafür aber auf den Kinderwagen in der Großstadt (nicht nur wegen der Treppen., sondern auch wegen der freien Hände für die beiden größeren Kinder, den Job, das Einkaufen, den Haushalt ) - beim dritten Kind zumindest hat das gut geklappt. Ausgesucht und ausprobiert mit Kind und beraten von guten Profi-Trägerinnen mit Trageerfahrungen fiel die Entscheidung für den Beko - gekauft schon vor der Gebiúrt, denn das Kind sollte vom ersten Tag an hinein - kein Problem. Ein Tuch ist nicht jedermanns/jederfraus Sache, ich bevorzuge den Beko und den Ergo, weil ich damit besser umgehen kann als mit dem Tuch, was ich selbstverständlich auch ausprobiert hatte. Die Tragen sind für mich komfortabler zu bedienen als ein Tuch. Also, in meinen Augen sind sogenannte Komforttragen wie mein Beko und Ergo Baby Carrier absolut sinnvoll und nicht unsinnig. Nicht zuletzt passen sie gut zu meinem Style. Ich würde die babygerechten Tragen nicht verteufeln.
    (04.10.2011 630856m 16:13) Antwort schreiben

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    Doreen Brumme zu Still-BH und Papiereinlagen

    Mit vielen Punkten dieser Liste bin ich sehr einverstanden, aber hier muss ich nach insgesamt 60 Monaten Stillen von drei Kids was sagen - ein einfaches (nur dann ist es auch recht preiswert) Baumwollbustier hält den Stillbusen längst nicht so gut und schön in Form wie ein gut sitzender Still-BH oder ein teures zum Teil vorgeformtes oder mit Schalen versehenes Stillbustier - und das Hoch- und Runterschieben ist vielleicht für Zuhause was, aber wer mit Kind unterwegs ist, kann schlecht das Bustier hoch und runter bewegen. Das sitzt dann womöglich schief und schnürt den Stillbusen ein, weil man ja meist nur jeweils eine Seite hochschiebt. Da kommen spezielle Still-BHs mir ihren Klappen doch besser zum "Busentragen". Hinzu kommt, dass das einfache Bustier meist recht dünn ist - sämtliche Stilleinlagen zeichnen sich nur allzu deutlich darunter ab - kein lecker Anblick, wie ich meine.
    (04.10.2011 164275m 16:00) Antwort schreiben

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