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Die 10 teuflischsten Formulierungen in Arbeitszeugnissen

So manches Arbeitszeugnis gleicht einer tickenden Zeitbombe. Nur wer die eingeschmuggelten Botschaften erkennt, kann sie entschärfen lassen. Zehn.de stellt die perfidesten vor

In jeder Bewerbungsmappe reisen sie mit: Die Arbeitszeugnisse. Sie sollen ein Türöffner sein, einen möglichen neuen Arbeitgeber überzeugen. Aber oft ist das Gegenteil der Fall. Während der Bewerber meint, er füge einen Lobgesang bei, liefert er einen handfesten Grund zur Absage.

Wie kommt es, dass Zeugnisse für die Arbeitgeber eine Waffe für den Heuchelmord sind? Wie erklärt es sich, dass die wichtigsten Botschaften nicht in den Zeugnissen stehen - sondern zwischen den Zeilen? Das hat einen juristischen Grund: Arbeitgeber sind verpflichtet, ihre Zeugnisse nicht nur wohlwollend, sondern auch ehrlich zu formulieren.

Wie das geht? Mit Umschreibungen! Wenn der Arbeitnehmer als faule Socke galt, wird das wörtlich niemand in ein Zeugnis schreiben - aber vielleicht als Kassiber hineinschmuggeln. Nur wenn Sie die einschlägigen Floskeln kennen, können Sie sich zur Wehr setzen und auf neue Formulierungen pochen.

Diese Liste enthüllt und übersetzt die zehn teuflischsten Sätze.

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Die 10 teuflischsten Formulierungen in Arbeitszeugnissen im Überblick

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6 Kommentare
Liste veröffentlicht am 20.12.2009

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Kommentare zu teuflischsten Formulierungen in Arbeitszeugnissen

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    KreisRund zu Die Zufriedenheitsfalle

    So eine Frechheit hatte ich auch einmal:Hat sich alle
    notwendigen Kenntnisse angeeignet.
    Zur Ausbildung hätten auch Labor und Röntgen gehört. Das machte der Arzt aber nicht in seiner Praxis
    selber und er sorgte auch nicht dafür daß ich ab und zu wenigstens bei seinen Kollegen etwas lernen konnte.
    Das war ein Ausbildungsberuf - 2 Jahre Lehre - nach
    dem Examen war ich noch 2 Jahre da - zum großen Teil alleine als Erstkraft - die Kollegin war schwanger. Und fehlte die Putzfrau übernahm ich die Praxisreinigung in der Mittagspause. Zur Quartalsabrechnung war ich ebenfalls alleine
    an den Samstagen. - Das Zeugnis - eineinhalb Zeilen für 4 Jahre - kam auf extra Anforderung Monate später - da war ich schon längst weg.
    Ich ärgere mich heute noch daß ich damals gegangen
    bin. In der Stadt muss spätestens 1969 der Wahnsinn
    ausgebrochen sein. Der ehemalige Chef gab innerhalb eines Jahres seine Praxis auf.
    (16.08.2011 um 20:12) Antwort schreiben

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    Paco zu Die Zufriedenheitsfalle

    Nachtrag! Den es zeigt sich eben immer nur der Spiegel

    der Firma in den Arbeitszeugnissen aber das zählt ja auch nicht. Den der Chef oder die Firma zahlt ja den Arbeitnehmer Lohn dafür. Aber so wie die Zeugnisse bewertet werden so kann man auch die Firma bewerten
    an den Ranking Seo Seiten. Auch mal was was jeder tun kann.
    (07.12.2010 um 07:43) Antwort schreiben

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    Pako zu Die Zufriedenheitsfalle

    mal eine Frage? Man sollte doch auch mal solche Zeugnisse für Chefs und Firmen erstellen.

    Für Kunden oder die Arbeitswelt, und nicht nur für die die faul auf den Arsch sitzen und warten bis die Arbeiter das Geld für sie verdienen jedes Monat. Damit sie schön in die Karibik reisen können. Von nichts kommt nähmich auch nichts. Und wer verdient das Geld für die Firma?
    Der Chef oder die Mitarbeiter? darüber sollte man auch mal nachdenken bei Gelegenheit.
    (07.12.2010 um 07:37) Antwort schreiben

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    Marc zu Umgängliche Führungskraft

    Halte die ganze Materie für überbewertet.
    Sicher: "volle Zufriedenheit" und "vollste Zufriedenheit" sind bekannte Punkte. Doch ab Punkt 5 Ihrer Aufführung wird es leicht Realitätsfern. Dennoch nette Schreibe.
    (12.01.2010 um 16:58) Antwort schreiben

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    Chris zu Die Zufriedenheitsfalle

    Diese Formulierungen sind die absolute Pest. Ich selbst habe bei einer mittelständischen Firma gearbeitet bei der die Auszubildende die Arbeitszeugnisse (wie ich später erfuhr auch meins) geschrieben hat. Ich muss wohl nicht erwähnen, daß sie davon nicht die geringste Ahnung hatte. Bspw. wurde die Floskel "zu unserer VOLLSTEN Zufriedenheit" mit dem Verweis auf grammatikalische Fehler verweigert. Das sie sich jedoch längst als Floskel etabliert hat wurde völlig ausser Acht gelassen. An Feinheiten wie die Reihenfolge von Kunden, Vorgesetzten usw. will ich gar nicht denken. Jeder Personaler der ein Arbeitszeugnis liest sollte immer einkalkulieren, daß die Person die das Zeugnis schrieb nicht so viel Ahnung davon hat wie er. Leider ist das meiner Erfahrung nach viel zu häufig so. Deshalb wäre ich sehr dafür wenn die Personaler dem Ganzen etwas weniger Bedeutung beimessen würden.
    (21.12.2009 um 17:50) Antwort schreiben

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    Flavio

    Hab davon schon öfter gehört, von eindeutig zweideutigen Arbeitszeugnissen..

    gute Liste!

    (20.12.2009 um 17:29) Antwort schreiben

  • Danke für Ihren Kommentar!

    Wir werden ihn nach einer Prüfung so schnell wie möglich freischalten.

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