Urlaub
Die 10 schlimmsten Touristenfallen in Wien
An die zehn Millionen Besucher kommen jedes Jahr nach Wien, angelockt von der imposanten Architektur, den gemütlichen Kaffeehäusern und dem großen Kulturangebot. Grundsätzlich ist Wien eine sehr touristenfreundliche Stadt, in der die Besucher nicht mit überteuertem Nepp abgezockt werden. Der öffentliche Nahverkehr ist gut und günstig, und auch die Preise in der Gastronomie sind meist sehr moderat, ohne versteckte Zusatzkosten, die anderswo oft für ein böses Erwachen sorgen, wenn die Rechnung kommt.
Doch wie in jeder Großstadt, in der der Tourismus eine wichtige Rolle spielt, gibt es auch in Wien kleine Fallen, in die besonders diejenigen tappen, die zum ersten Mal in der Stadt sind. Gerade da, wo das eine oder andere Klischee bedient wird, heißt es: aufgepasst. Wenn Sissi, Mozart & Co. den Verkauf ankurbeln sollen, ist oft viel heiße Luft drin - und die Preise sind entsprechend überteuert. Selten wird man dabei richtig böse über den Tisch gezogen, aber auch ein mittelmäßiges Walzerkonzert oder ein hoffnungslos überfülltes Kaffeehaus können eine herbe Enttäuschung sein, gerade wenn der Urlaub nur kurz ist.
Auch so manche Sehenswürdigkeit, die vom Reiseführer als "Must see" angepriesen wird, kann sich als Touristenfalle entpuppen, sei es weil sie mittlerweile fast komplett in Touristenhand ist (wie etwa der Heurige in Grinzing) oder weil es Anfahrt und Besuch nicht wirklich lohnt und man sich einfach mehr erhofft hatte (wie beispielsweise eine Fahrt mit dem Riesenrad im Prater). Meist muss man einfach vorher wissen, was einen erwartet und was man dafür hinzublättern hat. Wer sich also entsprechend informiert, wird Wien als charmante und freundliche Stadt erleben und gerne wiederkommen.
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6 Kommentare
Liste veröffentlicht am 10.03.2010
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Kommentare zu schlimmsten Touristenfallen in Wien
Cayenne zu City Airport Train
Der Flughafen-Spezialzug CAT ist wirklich pure Abzocke, der nahezu dreifache Preis berechtigt _NICHT_ zur Weiterfahrt mit Tram oder U-Bahn ab Wien-Mitte, das kostet 1,80 EUR extra! Per S-Bahn kostet es nur um 3,60 vom Flughafen bis in die gesamte Tarifzone 1 der Wiener Linien U-Bahn, Tram und Bus inklusive! Wer den City-Check-In nutzen will, bittesehr! (Am Bahnhof "Praterstern" z.B. gibt es Schließfächer "klein-mittel-groß" das große kostet um 2,50 EUR). Wer bereits eine gültige Zeitkarte für die Zone 1 besitzt kann durch Erwerb einer Einzelfahrt um 1,80 EUR bis zum Flughafen fahren (z.B. mit S7 ab Florisdorf über Praterstern und Wien-Mitte-Landstrasse). Diese Tarife gelten nicht für die Airport-Busse oder die CAT-Züge!
(03.05.2011 um 01:15) Antwort schreiben
Lukas zu Wien Karte
Für Studenten lohnt sich Wien Karte auf gar keinen Fall. Die Vergünstigungen mit der Wien Karte sind meist nur wenige Cent bis zu einem Euro. Als Student bekommt man dagegen fast immer einen bis zwei Euro Rabatt. Für uns hat sich die Wien Karte so überhaupt nicht bezhalt gemacht. Konnten sie keine einziges mal vorzeigen, da wir slebst mit dem deutschen Studentenausweis mehr Rabatt bekommen haben. nicht gelohnt. Also das nächste mal dann lieber nur das 72 Stunden Ticket kaufen.
(21.03.2011 um 11:54) Antwort schreiben
Kipet zu Hundertwasser Village
Stimmt, als Wienerin kann ich versichern, überall da findet man selten Wiener. Und wenn doch, zeigen diese Wiener ihren Touristen/Gästen "Wien".
(13.06.2010 um 15:09) Antwort schreiben
Sebastian Sponsel
@Erika12: Vielen Dank für den Hinweis, hier lag tatsächlich eine Verwechslung vor - von Hitchcock stammt der Film "Der unsichtbare Dritte", mit "Der Dritte Mann" hatte er aber in der Tat nichts zu tun...
(12.03.2010 um 16:44) Antwort schreiben
Erika12 zu Riesenrad im Prater
"Der dritte Mann" ist von Carol Reed.
Hitchcock hat absolut nichts mit dem Film zu tun!
Und das von einer angeblichen Expertin, wie peinlich ist das denn?
(12.03.2010 um 07:44) Antwort schreiben
Claudia zu Riesenrad im Prater
Das Riesenrad lohnt sich echt nicht und der Prater an sich ist auch nicht unbedingt sehenswert
(10.03.2010 um 10:16) Antwort schreiben