Beruf
Die 10 irrsten Erlebnisse deutscher Mitarbeiter
Als Karriereberater blicke ich täglich hinter die Fassaden von Unternehmen. Wer in die Beratung kommt, legt die ganze Wahrheit auf den Tisch: eine Innenansicht, die jeder Werbeagentur die Haare zu Berge stehen ließe.
Wenn Sie selbst in einem Irrenhaus arbeiten - trösten Sie sich, denn Sie sind nicht allein! Nach einer Umfrage schämt sich jeder zweite Mitarbeiter für seine Firma. Nach dem, was ich in meinen Beratungen höre, muss ich leider sagen: aus gutem Grund.
Mein Buch "Ich arbeite in einem Irrenhaus" versammelt völlig durchgeknallte Erlebnisse von Mitarbeitern: Horrorgeschichten, die zum Heulen sind, und Skurrilitäten, über die man lachen muss. Die Bandbreite des Wahnsinns lässt keinen Winkel aus.
Beispiele: Da mailt sich ein fleißiger Mitarbeiter vorm Wochenende eine Arbeit nach Hause - und wird am Montag als "Betriebsspion" entlassen. Da streicht ein norddeutscher Konzern die Bewirtung seine Gäste beim Meeting - worauf ein reicher Investor zur Selbsthilfe greift. Und da wird die Degradierung eines leitenden Angestellten im Intranet lauthals verkündet, ohne dass der Betroffene zuvor davon erfahren hätte.
Hier zehn Kopfschüttel-Erlebnisse, die ich in dem Buch ausführlich schildere, in der Kurzversion.
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2 Kommentare
Liste veröffentlicht am 28.02.2011
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Kommentare zu irrsten Erlebnisse deutscher Mitarbeiter
MaryLou zu Der irre Umzug
So vieles, was ich hier gelesen habe, kenne ich aus eigener Erfahrung. Auch in unserer Fa.wurden Anfang dieses Jahres "Prämien" (Gutscheine aus den Firmeneigenen Geschäft) an alle Mitarbeiter vergeben, die nicht einen einzigen Fehltag hatten -dazu gehören auch Arzttermine.
Kurz darauf wurde eine nach der andren krank, gingen mit Zahnschmerzen in die Arbeit usw.!
Aber keiner traut sich etwas zu sagen. Wir brauchen unsere Jobs -auch wenn wir allesamt so wenig verdienen, daß sich damit kaum die Fixkosten decken
(23.04.2013 um 09:02) Antwort schreiben
psychoopfer
Bei uns gibts inzwischen sog. "strukturierte Interviews", als interne Bewerberauswahl. Die vakanten Jobs in der Regel ausgeschrieben. Die enthalten oft schon ganz speziefische Detail. Die strukturierten Interviews sind formal: HR und Abteilungsleiter machen das zusammen: HR für "Softskills", Abt. für "Praxisfragen". Inzwischen werden die standardisierten Antworten zu den Softskills auswendig gelernt. Dazu beim Vorgänger "Mini-Shadowings". Das sind im Prinzip Übergabe-Trainings. Je genauer man die Abläufe und Arbeitsanweisungen kennt, desto besser klappt es im Interview. Das machen inzwischen sehr viele Kollege/inne/n so. Die Vorgeschichte im eigenen Haus interessiert niemanden mehr. Zwischenbilanz: Alle verlieren Zeit und Nerven. Alle gegen alle. Alle frustriert. Dem "strahlenden Sieger" (vom Abteilungsleiter auserwählt) winken Lob und Anerkennung.
(29.07.2011 um 11:55) Antwort schreiben