Die 10 größten Missverständnisse bei sogenannten Killerspielen
Das Wort "Killerspiele" ist irreführend. Es impliziert, dass gewisse Spiele die Ursache für Gewalttaten - genauer gesagt das Töten von Menschen - seien.
Dass dies nur propagandistische Mittel sind - man arbeitet in der Politik schließlich ähnlich wie in der Werbung mit Schlagwörtern und Slogans - ist jedem klar, der solche Spiele aktiv genießt. Spielern dürfte auch kein Punkt in dieser Liste unbekannt sein.
In der Hoffnung, Leser abseits dieser Zielgruppe zu erreichen, liste ich Ihnen die zehn größten Missverständnisse im Bezug auf sogenannte "Killerspiele" auf.
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Die 10 größten Missverständnisse bei sogenannten Killerspielen im Überblick
46 Kommentare
Liste veröffentlicht am 13.07.2009
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Kommentare zu größten Missverständnisse bei sogenannten Killerspielen
who is 404?
@SHOOTER:
Aaach soooo, dann is ja gut. Geht also gar nicht um reale Darstellung. Wer hätte das gedacht.
Im Ernst?
(13.08.2011 um 20:46) Antwort schreiben
SHOOTER zu Verbreitung
@who is 404?:
WEIL DANN DIE UMGEBUNG BESSER DARGESTELLT WIRD!
DIE GEGNER AUF DENEN RUMGESCHOSSEN WIRD BLEIBEN GLEICH DUMM WIE SIE SIND.
(12.08.2011 um 19:26) Antwort schreiben
B.Q.
Wer gutwillig ist und über die ganze Problematik wirklich einmal ernsthaft nachdenken möchte, dem empfehle ich diesen Reportage-Essay:
Sabine Rückert : "Wie das Böse nach Tessin kam", DIE ZEIT, 21.06.2007, Nr. 26
http://www.zeit.de/2007/26/Tessin
(Ist zwar sehr lang, aber es lohnt sich!)
(31.07.2011 um 16:31) Antwort schreiben
WOW wauwau
(Forts.)
Das Argument: "... hätte ihn auch nicht abgehalten" überzeugt mich nicht!
Erinnern Sie sich noch an die Verharmlosung der Wehrsportgruppe Hoffmann? (FJS: "Sollen sie doch im Schlamm herumlaufen"... [sinngemäß]) - Und dann die Attentate bis hin zum Oktoberfest-Blutbad!
Ich hoffe doch, Sie verstehen, was ich damit meine.
(Hier wird ja leider zu oft so getan, als verstünde man was nicht...)
Ich finde übrigens, dass das norwegische Volk in bewundernswerter Weise die richtige Antwort gefunden hat. Freundliche Nachbarschaftlichkeit ist auch soziale Kontrolle, aber nicht durch Bevormundung, sondern indem man aufeinander achtet. So gibt es die Situation "WIR GEGEN DIE" gar nicht erst.
(30.07.2011 um 02:30) Antwort schreiben
WOW wauwau
@goddy (26.07.2011 um 18:18):
Jeder Kriminalpsychologe oder Profiler wird Ihnen erklären können, dass die Phase, in der ein potentieller Täter seine Phantasien zu einem Szenario umsetzt und diese Spur immer tiefer in Gedanken durchläuft und ausprägt, der Übergang ist, wo es brandgefährlich wird! (Es gibt darüber wirklich reichlich Literatur.)
Hier können Shooter sehr wohl einen Booster-Effekt haben. - (Man weiß aus der Sportpsychologie wie effizient Visualisierung bei Rekordversuchen ist. Hat natürlich damit absolut nichts zu tun, aber an diesem Beispiel kann man es nachvollziehen.)
Was ich aus dem Tagebuch des Mörders mitbekommen habe, hat er so ein mentales Training gemacht. (Andere sicher auch, aber die hatten wenigstens den Mumm, sich selbst zu richten. - Dies großmäulige Würstchen konnte ja nur Kinder ermorden, gegen die SEK-Profis war er zu feige. - Ich wünsche ihm ein langes Leben, in dem er jeden Tag in die Hölle blickt... wo er hingehört.)
(30.07.2011 um 01:47) Antwort schreiben
who is 404? zu Realitätsverlust
@ Denis Brown:
Pixelmännchen, soso. Wie kommt das denn, dass die Gamer unbedingt immer die neueste Grafikkarte und die leistungsstärksten Rechner brauchen. - Na? - Keine Sorge, hilft er dir bestimmt.
Ich glaub, ich bin im Film.
"Thank you for gun-smoking". Oder so.
Er lügt, und er weiss, dass er lügt.
Aber schlecht.
ÜBEN, ÜBEN,ÜBEN!
(29.07.2011 um 23:02) Antwort schreiben
qwertz
@goddy:
1.) Schade, dass die anderen Experten, die für Psychologie usw. schreiben, sich hier nicht mal äußern. Warum eigentlich?
2.) Der Punkt Bürgerrechte, offene Gesellschaft ist wichtig.
Die aktuelle Situation ergibt leider eine Verknotung/Gemengelage, bei der nur diejenigen gewinnen können, die jetzt ihre Orwellstaats-Agenda durchziehen wollen.
3.) Es gab wichtige Argumente, auf die in dieser Hobby-Ecke hier gar nicht eingegangen wurde. Schweigen kann auch sehr laut sein!
4.) Die Attitüde immer von oben herab (bspw. mit Szene-Abkürzungen) ist auch nicht sehr einladend.
(28.07.2011 um 01:08) Antwort schreiben
goddy
@qwertz: Sorry, aber was hat Amon Göth bitte mit Killerspielen zu tun? Und warum soll es falsch sein mit einem Produkt Geld zu verdienen? Kannst Du mir Deine These bitte etwas näher erläutern?
(27.07.2011 um 07:22) Antwort schreiben
goddy
@Ri: Ich glaube, die Menschen im täglichen Leben, die ihrerer Arbeit nachgehen, die müssen eben mit dem Schock zurecht kommen, vielleicht auch mit der Angst, und die dürfen auch so reagieren und überemotional sein.
Von Menschen, deren täglicher Job es ist, das tägliche Leben zu regeln (Politiker), erwarte ich dagegen, dass sie jetzt nicht stumpf in eine Kerbe hauen (Vorratsdatenspeicherung, Killerspiele) sondern endlich messerscharf analysieren und dann sinnvolle, gezielte Maßnahmen ergreifen. Aber die auch nicht um jeden Preis. Terroristen greifen auch unserer Grundwerte an. Genau die sollten wir uns dann nicht vorauseilend beschneiden.
(27.07.2011 um 07:21) Antwort schreiben
qwertz
Amon Göth wollte auch nur Spaß haben.
Was gibt es den bei den Spielen zu gewinnen?
Den Mahatma Gandhi-Orden (aber mit Schwertern und Brillanten) vielleicht?
In der Branche geht es um Kohle, und manche argumentieren nur für ihren Arbeitsplatz in dem Business.
(27.07.2011 um 05:52) Antwort schreiben
Ri
Ach, ich glaube ich habe mir soeben die Frage selber erklärt :9
(27.07.2011 um 00:19) Antwort schreiben
Ri
"Von allem abgesehen: warum wird man, wenn man traurig ist, gleich für blöd erklärt?" Ich verstehe zwar immer noch nicht, was Sie/Du damit sagen wollen/willst aber nun gut :)
@goddy Die Menschen brauchen nun mal einen Sündenbock, etwas das ihnen Halt gibt. Was ja auch Sinn macht, bei schweren Unglücken hilft es einem darüber hinwegzukommen. Nur leider denken die Menschen nie weiter.
(27.07.2011 um 00:18) Antwort schreiben
WOW wauwau
@goddy:
Ich bin überhaupt kein Fan von Verboten.
Mir fällt nur auf, dass das, was im Leben schön und wichtig ist: Intimität & Nähe (trotz allem Geschwätz) immer noch "igitt" ist. Aber für "ab 18" gibt es statt dessen Gewalt en masse.
Doch genug davon. - Ich möchte den Punkt "humane Orientierung" 3x dick unterstreichen. - Möchten Sie das aufgreifen? Oder darüber nachdenken...
Alle die, die jetzt auf dieser Tragödie ihr maximalistisches Zensursüppchen kochen, finde ich auch widerlich.
Nur, mal ganz offen gesagt: wenn man ein erfülltes, sinnvolles Leben hat/anstrebt, sind manche abseitige Dinge einfach uninteressant.
(26.07.2011 um 18:52) Antwort schreiben
goddy
@WOW wauwau: Ich denke halt, man kann alles pervertieren, wenn man nur krank genug ist. Einen Egoshooter zum Üben zu nehmen - das alleine würde nicht reichen und hätte er es nicht gehabt, hätte es ihn auch nciht von der Tat abgehalten. Mit der gleichen Logik müsste ich doch wieder über Waffen diskutieren, über Unkraut-Ex (das Zeug ist als gefährlich bekannt!) über die Kleidung, die er trug (auf einem Bild hat er Skins an, an sich eine Läuferbekleidung) etc.
Wie ich ganz unten schon angemerkt habe: Selbst wenn wir Killerspiele verbieten würden, hätten wir das tatsächliche Problem noch lange nicht beim Schopf gepackt. Oder?
(26.07.2011 um 18:18) Antwort schreiben
WOW wauwau
@Ri:
Hier ist das, was ich zur Nachrichtenlage wußte:
http://www.chip.de/news/Anschlag-in-Norwegen-Taeter-uebte-mit-Modern-Warfare_50489436.html
Von WoW war war gar nicht die Rede.
Von allem abgesehen: warum wird man, wenn man traurig ist, gleich für blöd erklärt? - Aber ich akzeptiere die Entschuldigung, und damit ist die Sache erledigt.
Ein kluger Mensch hatte mal gesagt, es kommt im Leben nicht darauf an, einen rasiermesserscharfen Verstand zu haben, entscheidend für das, was man tut und wie man am Ende seines Lebens dasteht, ist die HUMANE ORIENTIERUNG. Also die Leitlinie des Handelns, die auch in Extremsituationen gültig bleibt.
Wenn Sie das noch interessiert, ich bin mal in der U-Bahn dazwischengegangen, um eine junge Frau zu schützen, die angegriffen wurde. Dafür hatte ich ein Messer an der Kehle. Sie haben nicht zugestochen, aber ich vergesse das niemehr. Und ich denke, ich würde das wieder tun.
(26.07.2011 um 18:02) Antwort schreiben
Ri
@WOW wauwau: Drück dich bitte verständlicher aus! Was möchtest du sagen?
Bei mehreren Nachrichtenmeldungen über den Norweger-Amoklauf wurde gemeldet, dass der Täter WOW spielen würde und das dies ein "Killerspiel" sei. Meines Wissens geht es in "Killerspielen" darum, Gegner zu töten. Bei WOW kann gekämpft werden, muss aber nicht und man steht nach dem Tod auch wieder auf (afaik). Es geht in erster Linie darum aufzuleveln. BTW Ich spiele WOW nicht.
Aber allein die Zwischenbemerkung er würde WOW spielen, klingt als wollten die Nachrichtensprecher sagen, das wäre ein Auslöser gewesen! Das ist es, was mich aufregt. Falsche Tatsachenbewertung.
PS Ich wollte keine Etiquette verstoßen und entschuldige mich für das "Erst denken dann quatschen"!
(26.07.2011 um 12:57) Antwort schreiben
Stephan Goldmann
@WOW wauwau:
Hallo,
Ich kann bei Ris Eintrag keinen Verstoß gegen die Netiquette feststellen. Worauf genau sprechen Sie an?
Viele Grüße
Stephan Goldmann
Redaktion
(26.07.2011 um 07:30) Antwort schreiben
WOW wauwau
@Ri: Genau, wörld of wirrkopf.
Modern Warfare voll gahil! - Wer schaltet wessen Gehirn ein? (Liebe Redaktion: Sind solche Ausdrücke eigentlich hier nettiquette?)
(26.07.2011 um 03:16) Antwort schreiben
Ri
@Mensch: Ja, genau, weil es WOW war, das ihn dazu getrieben hat, so viele Jugendliche abzuschlachten. Nicht sein Hass oder seine Nazi-Überzeugungen, nein, er hätte diese Tat niemals umgesetzt, hätte er nicht WOW gespielt, welches nicht einmal ein so genanntes Killerspiel ist, sondern nur ein MMORPG. ERST DENKEN, DANN QUATSCHEN BITTE!
(25.07.2011 um 15:37) Antwort schreiben
Mensch
Hört endlich auf mit der Verharmlosung. Reicht es Euch denn immer noch nicht?
(25.07.2011 um 03:52) Antwort schreiben
HG.Pape
@Draeandor667:
Es wird viel zu viel Theater um das Thema gemacht.
Und unsere Politiker hauen mit Wollust in diese Kerbe um von ernsthaften und wichtigen Problemen in der Gesellschaft abzulenken.
Amokläufer und Gewalttäter werden nicht durch sogenannte Killerspiele hervorgebracht,sondern das ist schlicht und einfach ein gesellschaftliches Problem.
Kaputte Familien,schlechtes Umfeld,Leistungsdruck usw.Doch davon wollen unsere Volksverräter nichts wissen.Auch sie haben dazu beigetragen,das unsere Gesellschaft so ist,wie sie ist.
Ich bin 63J und spiele gerne Egoshooter,wenn sie gut sind und Niveau haben.
Ich war 2Jahre beim "Bund" und kenne mich mit Waffen aus.Weiß auch,was sie anrichten können.
Wenn man seine Kinder richtig erzieht und ihnen Respekt vor allem Leben beibringt,ist man auf der richtigen Seite.
Ich hasse es,wenn die Politik mit einem Problem nicht klarkommt und kurzerhand alles verboten wird.
Das ist ja auch einfacher und man braucht sich keinen Kopf zu machen.
(26.06.2011 um 09:41) Antwort schreiben
hhm zu Verbreitung
"Lou:
Dem Punkt 4 [...]dass jeder Dödel sie bedienen kann."
Ich besitze eine softair(mp5 ab 14 jahren).
Neulich war mal einer aus meiner ehemaligen schule der jetzt auf dem gymnasium ist und behauptet wie schlau er doch ist und ein IQ von 170 oder so hat bei mir.
In meinem zimmer hat er sie dann liegen sehen(war gesichert und kein magazin drin).
Seine erste frage war gleich mal was das für ein komischer hebel da vorne ist. (meinte den repetierhebel). Musste ich ihm natürlich erklären. wie man die waffe entsichert wusste er natürlich auch nicht [ironie] den die zeichnung beim sicherungshebel ist ja so kompliziert dass man schon einen IQ von 300 braucht um sie zu entschlüsseln[ironie off].
als er dann wieder weg war bin ich in mein zimmer gegangen. Seh die mp5 und was war? Das magazin war so falsch reingesteckt das man es falscher nicht reintun kann. und das man den teleskopschaft rausziehen kann hat er auch nicht herausgefunden.
Du hast recht, waffen kann jeder dödel bedienen :-/
(02.05.2010 um 19:33) Antwort schreiben
Denis Brown zu Verbreitung
@Kritiker:
Hmm, also gerade stellen sie einfach mal eine Behauptung ohne Wuerlle und ohne Argument auf. Ich habe jedenfalls noich nirgends gelesen, dass ein Hemmschwellenabbau bis zum "leichten töten" bewiesen wäre. Man schau sich an, wie viele Zivildienstleistende (- also aktive Waffenverweigerer) solche Spiele genießen, Waffen und Gewalthandlungen im realen Leben aber verabscheuen. Zumal es solche Amokläufe auch schon lange vor den sogenannten "Killerspielen" gab.
Viele kennen den Song "Jeremy" von Pearl Jam. Der handelt von einem Amoklauf, und damals in den frühen neunzigern gab es noch keine "Killerspiele".
(06.04.2010 um 12:30) Antwort schreiben
Kritiker zu Verbreitung
Die immer wieder geführten Diskussionen um den Zusammenhang zwischen 'Killerspielen' und Amokläufen wird vom Autor und von euch Gamern immer wieder falsch aufgegriffen. Das spiegelt sich am besten in dem Argument wieder, wie viele Leute solche Spiele zocken und wie wenige Amok laufen.
Bei den Schulamokläufen, welche seit 1999 stattfanden (die Jahreszahl ist recht interessant, wenn man sie mit denen des Aufkommens von sogenannten Killerspielen vergleicht [HalfLife 98; Counter Strike 99]), ist ganz offensichtlich geworden, dass solche Spiele sicherlich kein hinreichender, aber in jedem Fall ein nötiger Grund für diese Morde gewesen sind. Jeder Mensch hat eine instinktive Sperre, andere Menschen zu töten. Wissenschaftlich nachgewiesen bauen Killerspiele diese Sperre ab. D.h. diese Games sind nicht die Ursache für Amokläufe, ohne sie, hätte es diese Morde aber nicht gegeben. Das ist Grund genug, solche Spiele zu verbieten.
Ich freue mich schon auf Reaktionen.
(04.04.2010 um 12:04) Antwort schreiben
Papercut
Watt? :-O ------------------------------Denis, ich kann dir versichern, dass NIEMAND den Begriff "Killerspiele" so interpretiert, dass aus den Zockern evtl. Killer werden könnten...Und auch unterschwellig kommt da nix derartiges rüber. "Killerspiele" sagt man, weil "killen" angeblich der wichtigste Bestandteil dieser Spiele ist. Ob es wirklich so ist...keine Ahnung. Aber auf jeden Fall ist das, und NUR das der Grund, warum von "Killerspielen" geredet wird. ----------- "Egoshooter" ist begrifflich ja auch ziemlich in der Nähe. Ich glaube auch, du hast diesen Begriff in deiner Einleitung bewußt gemieden - aber "Egoshooter" ist tatsächlich die offizielle Bezeichnung. Die wird von Fans genauso verwendet wie von Gegnern.
(05.02.2010 um 20:18) Antwort schreiben
SaaRnitäter zu Verbreitung
Ich hab schon mit 4 Jahren oder so mein erstes richtiges "Killerspiel" gespielt, ein sehr wohl berümtes Spiel: Quake! Ich hab meine Ausbildung in einem von Zivilisten betreuten Standpunkt der Bundeswehr erlangt und bin dadurch in sehr gelegentlichen kontackt mit scharfen Waffen aller Art gekommen, und habe mir gesagt, das ich NICHT zur Bundeswehr gehe. Ich "töte" jeden Tag massen von anderen Spielern über das WWW und hatte doch Seelich schwer zu kämpfen gehabt, wie ich in meinem Zivieldienst meine erste erfolglose Reanimation hinter mir hatte.
Sogenante Killerspiele sind weder Anleitung zum realen töten von Menschen noch sind sie Realitätsersatz. Wer sowas glaubt, leidet wohl selbst unter Realitätsverlust, werte Politiker!
(05.11.2009 um 15:19) Antwort schreiben
Crywolf
Es gibt eine Identifikationsnummer auf dem Personalausweis, es gibt xcheck, über18de, und wie sie alle heissen.
Es gibt STEAM.
WARUM WIRD DAS NICHT GENUTZT ?????????
Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht, es könnt alles so einfach sein.
(27.09.2009 um 13:19) Antwort schreiben
Crywolf
@Lou: Spätestens wenn der Schlitten dir den Daumen bricht weisst du das die Waffe Rückschlag hat. Oder das Gewehr nicht richtig in der Schulter hältst, am blauen Fleck erkennst du dann was nicht richtig war.
(27.09.2009 um 13:13) Antwort schreiben
Draeandor667
ja ich spiele egoshooter, und nein ich plane keinen amoklauf!!!
uns spieler unter generalverdacht zu stellen grenzt für mich glatt an schizophrenie, und ich finde es sagt eine menge darüber aus wie wir deutschen im algemeinen mit uns unbekannten sachverhalten umgehen. alles was fremd oder vieleicht bedrohlich scheint - sofort verbieten oder garnicht erst ins land lassen! wie gesagt gesagt sind die meisten politiker in deutschland weit über 50 jahre alt, und was mir noch viel verheerender erscheint, ist die tatsache das der großteil der deutschen wählerschafft auch in dem altersbereich angesiedelt ist.
Daraus scließe ich das die ganze diskussion reiner polit-poppulissmus ist, denn wie sonst ließen sich besser wählerstimmen erhaschen, als durch gezielte ängsteschührung und durch die presentation einer vermeindlich wirksamen lösung???
deutschland, mach endlich die augen auf!!!
p.s.
das einzige das unsere politiker wirklich drauf haben ist bevormunden, bevormunden, bevormunden!!
(12.08.2009 um 00:51) Antwort schreiben
"KillerSpiele" spieler Gegen Vorurteile! zu Spiele töten keine Menschen
@Nintendo
ich selber bin auch ein sehr aktiver und leidenschaftlicher sportschütze!
Und jeder, der einmal gelernt hat, wie z.B. ein Luftgewehr zu laden und endsichern ist, weiß auch wie eine Großkalieber geladen wird!
Das Verfahren ist immer das selbe!
Munition kammer öffnen, Patrone oder Magazin hinein stecken, Sicherrungsbügel umschalten. Das wars! Mir ist nicht bekannt, das z.B. die G36 die das Deutsche Heer momentan benutz eine andere Sicherungsmethode benutzt!
Nun zum anderem vergleich,
Ich selber bin nicht nur im schützenverein sondern spiele in meiner freitzeit auch gerne Call of Duty 4.
Und ich kann von mir nur sagen, dass ich im Schützenverein, schon allein durchs halten einer echten waffe, eher das denken habe, pass auf das ist eien schwarfe waffe, du könntest jemanden töten, als wie wenn ich am Computer sitze und spiele!!! Dort zählt alleine der Fun und solange man nicht sozial total abgeknickt ist, psychische probleme hat, ist das spielen keine aufforderung zum töten!!!
(05.08.2009 um 15:31) Antwort schreiben
AW zu In Spielen wird nicht getötet
@Lou:
Training im Umgang mit Waffen beginnt mit diesen 4 Grundregeln:
1. Jede Waffe ist als geladen zu betrachten, bis sich der Schütze vom Gegenteil überzeugt hat!
2. Richte niemals die Waffe auf etwas, was Du nicht zerstören willst! (auch nicht wenn sie gesichert, ungeladen, ...)
3. Halte den Finger sicher ausserhalb der Abzugsvorrichtung, bis Du das Ziel im Visier hast!
4. Feuer nur auf ein sicheres (=eindeutig erkannt + kein Kollateralschaden) Ziel!
Viele Generationen der brilliantesten Wissenschaftler haben daran gearbeitet, unsere Gewehre zu den effizientesten Tötungswerkzeugen zu machen, die die Menschheit kennt. Man kann diese als Sportgeräte zweckentfremden.
Wer das gelernt hat, kann sich dann mal mit verschiedenen Sicherungsmechanismen oder weiss ich nicht was rumschlagen.
Nein, mit "Training an der Waffe" hat ein Bisschen rumballern im Game nichts zu tun. Pt. 04 ist eindeutig faul!
(03.08.2009 um 16:23) Antwort schreiben
Smee zu In Spielen wird nicht getötet
Genau so ist es. Für uns, weil wir gelernt haben, was der Unterschied ist zwischen einem Pixelhaufen und einem Menschen, der Unterschied zwischen einer Leinwandschlacht und Krieg, etc.
Ich habe mich sehr erschrocken, als ein Grundschüler beim Anblick eines Fotos der Massaker im Iran sagte "Geil, die ballern voll von oben". Weniger fröhlich machte ihn die Erklärung, das seien echte Menschen mit Vätern, Müttern und Familien, die ohne jede Möglichkeit der Gegenwehr niedergemetzelt werden, bloss weil sie *gesagt* haben, sie wollten dass ihre Kinder einmal ein zufreidenes Leben führen könnten.
Kinder benötigen zwingend ein aufgeklärtes Umfeld und bewusste Anleitung um einen gesunden Umgang mit Medien aller Art erlernen zu können.
N.B. versucht z.B. die U.S.Army gezielt, mit ihren Propagandaspielen (wie American Army) die Differenzierung zwischen realer und gespielter Erfahrung zu zersetzen.
(03.08.2009 um 16:09) Antwort schreiben
hopla ich hab ne wunde am finger zu Verbreitung
Hallo Gemeinde, ich bin mit dem Punkt des Aggressionsabbaus auch nicht ganz einverstanden. Ich selbst spiele Leidenschaftlich gerne "Killerspiele" muss aber dazu sagen, dass ich durch die Spannung und das Adrenalien bei guten wie schlechten runs doch sehr aufputscht werde.Dummerweise bewege ich mich beim zocken eben nicht wie in einer realen Stresssituation und wie wir alle wissen fördert Bewegung den Stressabbau. Also wird beim Zocken Stress aufgebaut jedoch ohne Ausgleichsmöglichkeit. Dies führt auch zu Aggressionen.
Glücklicherweise treibe ich viel Sport. Leider sind unter den Jungen Spielern immer mehr die statt zocken & Bewegung auf das Bewegen ganz verzichten. Spiele haben numal ein Suchtpotenzial. Hier Sind die Eltern gefordert. Werft eure Kinder mal in die Sonne.
Alles braucht ein gesundes Maß.
Gruß der Finger
(27.07.2009 um 11:27) Antwort schreiben
goddy
@RosterPlayer: Ehrlich gesagt, bin ich nach der Aussage von Zypries (sinngemäß: twitter ist nur sinnloses Gezwitscher, da halt ich mich fern) immer mehr geneigt mein Kreuz bei den Piraten zu machen.
Es ist doch so: Die Menschen, die jetzt regieren können mit den schnellen Phänomen auf online gar nicht umgehen. Sie verstehen sie gar nicht - was man nicht versteht, nimmt man gerne als Bedrohung wahr. So kann das nicht sein.
Es herrscht einfach eine große Ignoranz gegenüber wichtigen Internet-Themen.
(21.07.2009 um 09:15) Antwort schreiben
Heinz zu Verbreitung
Du Toastbrot!
(20.07.2009 um 23:21) Antwort schreiben
Nintendo_rocks zu Verbreitung
@Lou: Ich bin seit 2oo1 im Schützenverein, seit 2oo7 sogar in zweien, und trotzdem bin ich nicht in der Lage, auf Anhieb jede groß- oder kleinkalibrige Waffe zu laden und zu entsichern, da es schlicht und ergreifend zu viele Variationen und verschiedene Entsicherungsmechanismen gibt.
Aber selbstverständlich muss man kein Genie sein, um mit ein bisschen Rumprobiererei die Waffe korrekt zu bedienen.
(20.07.2009 um 20:12) Antwort schreiben
Lou zu Training im Umgang mit Waffen
Dem Punkt 4 stehe ich kritisch gegenüber. Waffen sind dafür gemacht, dass jeder Dödel sie bedienen kann. Man braucht schon einen IQ von einem Toastbrot nicht herauszufinden wie man eine Waffe lädt oder entsichert.
Was natürlich auch nicht heissen soll, dass Spiele den Umgang nahe bringen. Ich finde aber als Argument zählt WEDER das Pro noch Kontra. So kompliziert sind Schusswaffen nicht und dürfen sie zum Kriegführen auch nicht sein.
So eine Pistole ist ja schliesslich keine Atomrakete. Wenn der Vater die Pistole im Nachtischschrank hat, ist sie mit ein wenig "Glück" sogar schon geladen und der Sohnemann muss nur noch den Sicherungshebel finden. Dann beschränkt sich alles nur noch auf die ungefähre Richtung und den Abzug ziehen. Nach dem ersten Schuss weiss man dann auch das es sowas wie einen Rückstoß gibt, aber das sollte ja dem Spielfilm/Gamer/Krimileser/N24 Kucker ja schon bekannt sein.
(20.07.2009 um 17:45) Antwort schreiben
Piraten Entern Das Boot zu Verbreitung
"Dass Spieler, die sich in ihren Freiheiten eingeschränkt und ungerecht behandelt fühlen, ihr Kreuzchen bei CDU, CSU, SPD, FDP oder den Grünen machen, wird mit jedem weiteren Tag unwahrscheinlicher."
Genauso ist es! Aus diesem Grund setze ich im September den Hacken bei den Piraten.
Ohne wenn und aber.
(20.07.2009 um 16:56) Antwort schreiben
Denis Brown
@Hm:
Wieso spricht das moralisch nicht für mich, wenn ich Dartpfeile auf ein Stück Papier werfe, dass zufällig ein Bild von Frau Merkel drauf hat? Es ist ein Stück papier, mehr nicht. Und wenn ich das durch den Reißwolf jage? Also ich verstehe beim besten Willen die Argumentation nicht.
Wenn ich Darts auf so ein Poster werfe, sagt das noch gar nichts über meine moralische EInstellung aus. Nur darüber, wie gerne ich Dartpfeile werfe. Es ist schließlich keine Erreichbare person. Wenn ich Darts auf ein Bild von meinem Chef oder einem Arbeitskollege werfe, dann könnte man da schon etwas hineinprojizieren. Müsstew aber noch immer nichts bedeuten.
Einige Menschen neigen dazu, zu viele Mutmaßungen über andere anzustellen.
und ich glaube kaum, dass ich in den 50ern Probleme gehabt hätte. Da gab es nämlich Comics und Elvis' Hüftschwung und viele andere "moralisch verwerfliche Dinge" die mich beschäftigt hätten. heutre sinds eben Computerspiele und Punk-Musik ;)
(14.07.2009 um 15:47) Antwort schreiben
Hm
@Denis Brown: Du hast glaub ich nicht verstanden was ich meine und die Argumente hast du in deiner Liste auch schon gebracht. Also, keine Sorge ich verstehe deinen Punkt.
Ich meine nicht Killerspiele, ich meine die allgemeine Verrohung - wo auch immer sie herkommen mag! Wenn du überhaupt schon Dartpfeile auf Angela Merkel Poster wirfst, spricht das moralisch nicht gerade für dich - so meine ich das.
Aber wie wärs denn wenn ihr euch alle mal von euren Games (egal ob Killerspiel oder nicht) losreisst und mal wieder was draußen bei dem schönen Wetter macht? In den 50ern wärt ihr glaub ich alle ziemlich aufgeschmissen gewesen ;)
(14.07.2009 um 12:45) Antwort schreiben
Claudia zu Aggressionsaufbau
Das mit dem Aggressionsabbau ist so eine Sache: manche Studien kamen zum Ergebnis, dass die Probanden nach "Killerspielen" aggressiver waren, andere fanden genau das Gegenteil heraus.
Letztendlich haben aber das soziale Umfeld und diverse Persönlichkeitsfaktoren weit größeren Einfluss darauf, ob ein Spieler zum Amokläufer wird.
(14.07.2009 um 12:39) Antwort schreiben
RosterPlayer
@Denis Brown:
JA, BITTE!!!!
(14.07.2009 um 10:41) Antwort schreiben
Denis Brown
Ich würde mal sagen, solche Taten und Sprüche können nur aufkommen, GERADE WEIL es nur fiktiv ist und keinem damit wehgetan wird. Wenn ich mit Dartpfeilen auf ein Poster von Angela Merkel werfe, und genau ins Auge traffe, lass ich bestimmt auch nen blöden Spruch ab. Aber bewerfe ich deswegen die echte Kanzlerin mit Darts?
(14.07.2009 um 10:23) Antwort schreiben
Hm
Ich halte diese ganze Diskussion im Zusammenhang mit Killerspielen und Amokläufen auch für etwas bei den Haaren herbei gezogen.
Aber ich finde es einfach vollkommen entmenschlicht, wenn ich Leute beim Killerspiel zocken dann solche Sachen sagen höre à la "Schau mal, wie geil ich dem den Kopf weggeschossen habe" etc. Klar, in der wirklichen Welt würde man sich nie im Leben so äußern. Aber warum tut man das dann in der virtuellen Welt?
(14.07.2009 um 10:19) Antwort schreiben
RosterPlayer
@goddy: Umdenken setzt voraus, dass diese Leute überhaupt denken, was ich mal stark bezweifeln möchte...
Wer sich so offensichtlich rationalen, stichhaltigen Argumenten verschließt und auf seinen kruden Ideologien beharrt, muss sich nicht wundern, wenn sich vor allem junge Leute immer mehr von Politik/Gesellschaft/System entfernen
(13.07.2009 um 12:10) Antwort schreiben
goddy
Hauptsache, man hat Gründe für Probleme. Elvis hat ja bereits mit seiner Musik die Welt verdorben - moralischer Verfall! Dann hat Ozzy Osbourne ganze Teenager Scharen in den Selbstmord getrieben, Marylin Manson schickt sie dann noch alle zum Teufel und hat Schuld an Amokläufen! Jetzt sind es die Killerspiele...
Über die Jahre gibt es immer Pseudo-Schuldige. An denen kann man sich dann auslassen, um von den wahren Problemen abzulenken: Kinder und junge MEnschen fühlen sich unverstanden, wurden nicht aufmerksam genug erzogen, haben zu wenig Anlaufpunkte... wenn man immer wieder ablenkt, dann wird sich auch nix ändern.
Ich habe als Kind Cowboy gespielt und habe dabei andere "erschossen". Später diverse "Killerspiele" - und ich tue keiner Fliege was zu leide.
Zeit zum Umdenken, da draußen!
(13.07.2009 um 08:44) Antwort schreiben