Die 10 besten Mittel gegen die Reisekrankheit

Die 10 besten Mittel gegen die Reisekrankheit
Cover-Grafik: Bettina Pyczak, thinkstock
Eigentlich sollte man sich auf dem Weg in den Urlaub auf ein paar entspannte Tage freuen. Aber viele Passagiere in der Luft, auf dem Wasser oder dem Boden plagt zunächst die Übelkeit

Selbst die schönste Reise, beziehungsweise An- und Abreise, wird zur Tortur, wenn man reisekrank (auch: seekrank, luftkrank, landkrank oder bewegungskrank) ist. Laut der Wochenzeitung Die Zeit verlangen hierzulande pro Jahr fünf Millionen Mal Kunden rezeptfreie Mittel gegen die Reisekrankheit ("Kinetose" heißt "Bewegungskrankheit") - das mache einen Umsatz von 26,5 Millionen Euro.

Der Körper reagiert auf die ungewohnte und eher passive Fortbewegung per Flugzeug, Schiff, Bus, Bahn oder Auto bei manchen kaum, bei anderen mit Blässe, Unwohlsein, Magendrücken, Müdigkeit, verminderter Reaktionsfähigkeit, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen und/oder Kopfschmerzen. Auch wer Achterbahn und Autoscooter auf dem Rummel fährt oder eine 3D-Kinovorstellung besucht, leidet mitunter an den genannten Symptomen. Selbst Computer-Spieler berichten über Anfälle von Schwindel, wenn sie zum Beispiel als so genannter Ego-Shooter in einer virtuellen 3D-Spielewelt unterwegs sind. Umgekehrt befällt übrigens Seeleute bei einem Landgang oft Schwindel (Landkrankheit).

Verantwortlich für die Reisekrankheit und ihre Varianten sind unsere Augen, unsere Gleichgewichtsorgane mit Sitz in den Ohren und unser Gehirn. Die Kurven, die man mit Auto, Bus oder Bahn fährt, die Luftlöcher, in die das Flugzeug fällt, die Wellenberge, die das Schiff nimmt - all diese Bewegungen sind Reize für unsere Gleichgewichtsorgane im Innenohr. Behält man die Auslöser der Reize nicht ständig im Auge (Straßenverlauf) beziehungsweise kann man sie gar nicht mit den Augen verfolgen (Luftturbulenzen), registriert unser Gehirn sie als Fehler, weil es aufgrund der fehlenden Info von den Augen die Reize nicht zuordnen kann. Die Folge: die Symptome der Reisekrankheit treten auf. Es heißt auch, dass die Gleichgewichtsorgane selten gleich groß sind, was die Reisekrankheit noch fördere. Man weiß heute, dass alte Menschen und Kinder unter zwei Jahren weniger anfällig für die Reisekrankheit sind und Männer weniger als Frauen. Am häufigsten sollen übrigens die Zwei- bis Zwölfjährigen davon betroffen sein.

Wer wie ich an der Reisekrankheit leidet und auch noch Kinder mit der Neigung dazu in die Welt setzt, tut gut daran, sich mit den besten Mitteln bekannt zu machen, die dagegen helfen sollen. Das Fazit aus langjährigem Umgang mit der Reisekrankheit stelle ich hier vor. Die Listenplätze sind dabei nicht wertend gemeint. Es gilt: Gut ist, was hilft.

Der Vollständigkeit halber muss ich erwähnen: Ich habe neben den aufgelisteten zehn besten Mitteln, die zum Teil nicht unumstritten sind, auch noch andere gegen die Reisekrankheit gefunden. Zum Beispiel:
- ein Bund frische Petersilie, das auf Reisen um den Hals gehängt, vor Übelkeit bewahren soll
- so genannte Akkupressur-Armbänder (auch Seabands genannt), die einen bestimmten Akkupressur-Punkt am Handgelenk stimulieren sollen, um die Reisekrankheit abzuwehren
- Kurios auch der Tipp aus einem themenrelevanten Forum: Dort riet man gegen die Beschwerden, sich auf Reisen eine halbe rohe Kartoffel in jede Hand zu nehmen und diese festzuhalten.

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Die 10 besten Mittel gegen die Reisekrankheit im Überblick

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2 Kommentare
Liste veröffentlicht am 29.08.2012

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Kommentare zu besten Mittel gegen die Reisekrankheit

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    Werner Görlich

    Auf langen Autofahrten habe ich häufig das Problem, dass mir absolut übel wird. Das kann schon mal sehr peinlich werden, wenn man mit einer Mitfahrgelegenheit unterwegs ist und der Fahrer deshalb ständig anhalten muss. Aus diesem Grund habe ich mich mal im Internet schlau gemacht und fand die Website http://www.sea-band.com und habe dort – anfangs skeptisch - die Akkupressurbänder bestellt. Sie helfen wirklich gut und sehen auch gar nicht so übel aus, wenn man sie trägt. Da gab es gleich ein Like von mir auf Facebook.
    (22.07.2013 371246m 08:25) Antwort schreiben

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    B.Q. zu Ingwer

    Ingwer ist wirklich wunderbar. - Ich habe immer etwas kandierten Ingwer parat. (Gesundheitsbewusste Menschen, könnten m.E. da mit ihrer Zuckerfeindlichkeit, die ich oft für etwas übertrieben halte, durchaus mal einen Kompromiss eingehen.)

    Hilfreich ist Ingwer auch nach reichhaltigem Essen (statt Magenbitter mit einer geballten Ladung Alkohol), oder wenn man wieder einmal viel zu viel Kaffee getrunken hat.
    (30.08.2012 307420m 17:42) Antwort schreiben

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