Olympia
Caster Semenya - Mann oder Frau?
Dieses verflixte Chromosom!
Bei den Weltmeisterschaften 2009 düpierte eine junge Südafrikanerin die gesamte 800-Meter-Elite. Aber das maskuline Aussehen von Caster Semenya warf einen Schatten auf ihre Goldmedaille.
Die IAAF ordnete eine Geschlechtsuntersuchung an. 2010 erhielt die Läuferin wieder Starterlaubnis. Caster Semenya will nun auch 2012 bei Olympia antreten.
Denn wenn Frauen das männliche Y-Chromosom in der Genstruktur haben, sind sie deswegen noch lange keine Männer. Sie leiden unter dem Androgeninsuffienz-Syndrom, das ihre äußere Erscheinung vermännlicht. Ausschlaggebend aber ist, dass der Körper nicht auf das produzierte Testosteron reagiert. Sieben der acht Frauen, die 1996 in Atlanta auf AIS getestet wurden, durften auch starten.
Weiter zu Platz 5: Die Tragik des Leichtgewichtlers
Die 10 skurrilsten Ereignisse bei olympischen Sommerspielen im Überblick
- 01 Die Play-backs von Beijing
- 02 Olympische Premiere verschlafen
- 03 Dramatischster Zieleinlauf aller Zeiten
- 04 Caster Semenya - Mann oder Frau?
- 05 Die Tragik des Leichtgewichtlers
- 06 Nationaler Ehrgeiz versus Fairness
- 07 Flop auf hohem Niveau
- 08 Maßregelung mit Sitzkissen
- 09 Tauziehen in St. Louis
- 10 Wenlock und Mandeville - skurrile Olympia-Maskottchen
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Liste veröffentlicht am 24.03.2011
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