Aachener Dom
Wallfahrtsort und erstes deutsches Weltkulturerbe
Der Aachener Dom war das erste Objekt, das in Deutschland als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet wurde. Er wird auch Aachener Münster genannt und ist eines der wenigen und bedeutendsten Beispiele für die karolingische Renovatio. Der Sitz des Bistums Aachen ist, wie viele monumentale Sakralgebäude des deutschen Mittelalters, über Jahrhunderte hinweg gebaut worden. Diverse Teile des Kaiserdoms haben unterschiedliche Ursprünge.
So wurde zum Beispiel der Zentralbau durch Karl den Großen errichtet, die gotische Chorhalle sowie diverse weitere Kapellen aber erst zu einem späteren Zeitpunkt. Das Kernstück des Aachener Doms ist aber immer noch das karolingische Oktogon, das dem Ravenner Vorbild nachgebaut wurde.
Hier steht unter dem prächtigen Barbarossaleuchter der Marienschrein, der die Aachener Heiligtümer beinhaltet. Sie bestehen angeblich aus Reliquien, die direkt mit Jesu Christi und Johannes dem Täufer in Verbindung gebracht werden können. Diese Heiligtümer sind der Grund, warum das Interesse an Wallfahrten nach Aachen nie aufhört. Auf die historische Entwicklung von Aachen hatte das einen großen Einfluss.
Eintritt: frei; Führung: vier Euro
Umgebung: urban
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Liste veröffentlicht am 27.11.2011
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